"Anwaltsmandat ausschreiben"!
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)


Frage 1: Warum sind wir Deutschlands einzige „Handwerkerbörse für Anwälte“?
Weil wir die erste Ausschreibungs-Plattform für Anwaltsaufträge sind, die nach dem Vorbild erfolgreicher Handwerkerbörsen wie My-Hammer.de oder Blauarbeit.de konzipiert wurde.

Frage 2: Warum wurde die Idee der Handwerkerbörsen erst jetzt auf den Anwaltsmarkt übertragen?
Das wissen wir nicht. Denn bei Handwerkern boomen Ausschreibungs-Plattformen schon seit langem. Und es gibt keinen Grund, warum dies nicht auch bei Anwälten der Fall sein sollte.

Frage 3: Welches Ziel hat unsere Ausschreibungsplattform für Rechtssuchende?
Das Ziel, Rechtssuchenden ihre gewünschten Anwaltsleistungen zum tiefstmöglichen Preis zu verschaffen.

Frage 4: Welches Ziel hat unsere Ausschreibungsplattform für Anwälte?
Das Ziel, einen Marktplatz bereitzustellen für alle Rechtsberater, die auf den Preis als Wettbewerbsvorteil setzen und sich als Preisführer etablieren möchten.

Frage 5: Ist unsere Plattform die einzige in Deutschland, auf der man jeden denkbaren Anwaltsauftrag ausschreiben kann?
Ja. Auf unserer „Komplett-Plattform“ können Privatleute und Unternehmen Aufträge für Beratung, außergerichtliche und gerichtliche Vertretung ausschreiben.

Aber auch Anwälte können Unteraufträge (Terminsvertretungen usw.) für Kollegen ausschreiben. Wie bei advo-assist.de.

Frage 6: Auf welchem Marktgesetz basiert unsere Plattform?
Je massiver das Angebot die Nachfrage übersteigt, desto tiefer sinkt sein Preis. Das bedeutet, dass das Überangebot an Anwälten zu einer starken Marktmacht des Rechtsverbrauchers führt.

Frage 7: Wie erzeugt unsere Plattform „totalen Preiskrieg“?
Sie ermöglicht einen weltweiten Zugriff auf jede Mandatsanfrage, wodurch die Zahl möglicher Konkurrenten, die sich um den Auftrag bewerben können, nahezu ins Unermessliche steigt.

Da potentiell 160 000 Anwälte einen gezielten Preiskampf um ein einzelnes Mandat führen, kommt es aufgrund der fast unbegrenzten Zahl möglicher Konkurrenten zu einem Hyperwettbewerb.

Frage 8: Wie erzeugt der „totale Preiskrieg“ tiefstmögliche Preise?
Radikal nach unten treiben den Preis zwei Gründe:Die hohe Zahl potentieller Konkurrenten veranlasst jeden Anbieter dazu, seinen Preis von vornherein so tief wie möglich anzusetzen. Denn er weiss, dass nur der Günstigste den Auftrag bekommt.Noch tiefer fällt der Preis dadurch, das der Rechtsverbraucher alle sowieso schon günstige Angebote vergleichen und das super-günstigste auswählen kann.

Frage 9: Wie funktioniert das „Prinzip Rückwärtsauktion“?
Es funktioniert wie eine Versteigerung - nur umgekehrt. Den Auftrag bekommt nicht der, der am meisten zahlt, sondern der günstigste. So schafft eine Rückwärts-Auktion ein Höchstmaß an Unterbietungs-Wettbewerb und ermöglicht den totalen Preiskrieg.

Frage 10: Wie ermöglicht unsere Plattform kinderleichte Preisvergleiche
Die positive Auswirkung der Digitalisierung für Konsumenten kennt jeder: Preistransparenz und in der Folge sinkende Preise durch schnelle und einfache Preisvergleiche im Internet – von Elektronikartikeln bis zu Flügen.

Entsprechendes leistet unserer Plattform bei Rechtsprodukten.

Durch die Angebote der Anwälte mit Preisangabe erhält der Rechtsverbraucher eine Tarif-Übersicht, vergleichbar den Preisvergleichs-Portalen bei Versicherungen oder Banken

Und zwar nicht statisch, sondern individuell auf den Fall bezogen.

Frage 11: Wie können auf unserer Plattform Preise angeboten werden, die derzeit niemand für möglich hält?
Durch Legal Tech.

Legal Tech bezeichnet Software und Online-Dienste, die juristische Arbeitsprozesse unterstützen oder gänzlich automatisiert durchführen.

Legal Tech ermöglicht es Kanzleien, mit Software-Programmen ihre Arbeitsabläufe zu beschleunigen und über das Internet zu werben und die Dienstleistung durchzuführen. 

Die anwaltliche Arbeitszeit verkürzt sich massiv. Er braucht weniger Personal und Büroraum.

Durch die damit verbundene Kostenersparnis ist heute ohne weiteres möglich, Rechtsdienstleistungen zu Preisen "herzustellen", die vor einiger Zeit noch für unmöglich gehalten wurden.

Frage 12: Welche Anwälte eignen sich am besten als „Preisrebellen“?
Unsere Plattform wendet sich an Anwälte, die bereit und in der Lage sind, "ultratiefpreis-revolutionär" zu sein.

Mutige Rebellen, die die Vergütungs-Regeln der Branche auf den Kopf stellen, um neue Märkte zu erobern.

a) Der digitale Kostenführer
Anwälte, die Büroräume für "Mittelalter" halten und deren virtuelle Kanzlei nur aus einem PC besteht, haben folgende berufsbedingte Fixkosten: Berufshaftpflicht, Kammerbeitrag und Versorgungswerk. Im Monat maximal 210 Euro.

Ausgehend von 120 abrechenbaren Arbeitsstunden/Monat betragen die Fixkosten pro abrechenbarer Stunde 1,75 Euro. Bei einem UltraTiefpreis-Stundensatz von 25 Euro betrüge der Gewinn 23,25 Euro. Davon kann man gut leben.

b) Der Bescheidene
Ausgehend von der Formel "Preis = Kosten + Gewinn" bestimmt jeder Anwalt selbst, wieviel er pro Stunde verdienen möchte. Wobei der Gewinn grundsätzlich dem Stundenlohn bei Arbeitnehmern entspricht.

Entscheidet sich ein Anwalt, der Fixkosten von 1,75 Euro pro "billable hour" hat, es reiche ihm ein Gewinn in Höhe des Mindestlohns von 8,84 Euro pro Stunde, so kann er sogar einen UltraTiefpreis-Stundensatz von 10,59 Euro anbieten.

c) Der Unabhängige
Oft werden Anwälte als Angestellte oder freie Mitarbeiter von Kanzleien ausgebeutet. Diese Anwälte verkaufen ihre Arbeitskraft zu Sklavenlöhnen an ihre Arbeitgeber, die wiederum die Arbeitskraft an den Mandanten zu hohen Preisen weiterverkaufen und sich den Profit einstecken.

Anwälte, die ihren Zugang zum Markt nicht länger von Arbeitgeber-Kanzleien abhängig machen möchten, haben auf meiner Plattform die Möglichkeit, ihre Arbeitskraft direkt an den Mandanten zu verkaufen. Zu UltraTiefpreisen, die aber höher sind als Sklavenlöhne.

d) Der Unausgelastete
Angesichts zunehmender Konkurrenz sind die wenigsten Anwälte zu 100 Prozent ausgelastet. Außerdem haben sie mit einer dramatisch schrumpfenden Mandantschaft zu kämpfen.

Wer seine Dienstleistung für Aufträge bereithält, hat sozusagen eine verderbliche Ware. Wenn die Arbeitszeit mangels Auslastung ungenutzt zu verstreichen droht, entsteht oft die Motivation „besser seine Arbeitszeit zu einem UltraTiefpreis zu verkaufen als gar nicht."

e) Der Zweitmarken-Anbieter
Häufig bieten bekannte Markenhersteller ihr teures Premium-Produkt gleichzeitig – z.B. zur Kapazitätsauslastung – viel preiswerter bei Aldi etc. an. „Versteckt“ unter einer sogenannten Zweitmarke.

Auch Anwälte können ihr Hochpreis-Produkt gleichzeitig statt zu 250 Euro pro Stunde zusätzlich auf meiner Plattform zu 25 Euro pro Stunde anbieten.

Das ist möglich durch „Dynamic Pricing“: Jeder Kunde bekommt seinen eigenen Preis - passgenau zugeschnitten auf seine Maximalpreis-Vorgabe.

„Versteckt“ wie bei einer Zweitmarke, denn außer dem angesprochenen Einzelkunden erfährt niemand etwas. Die grundsätzliche Hochpreis-Strategie wird nicht sabotiert.

f) Der Dumpingpreis-Stratege
Manche Anwälte setzen bewusst Ultratief-Preise im Rahmen einer sogenannten Penetrationsstrategie (lat. penetrare, eindringen) ein.

Sie bezeichnet eine preispolitische Maßnahme: Anfangs wird der Preis möglichst niedrig gehalten, um so schnell einen hohen Marktanteil zu erlangen.

Oder man erhofft sich, durch die schnelle Erschließung des Marktes einen Wettbewerbsvorteil zu erzielen. Oder die Geschäftsanbahnung mit einem bestimmten Kunden. Später wird der Preis gegebenenfalls schrittweise erhöht.

Frage 13: Ist unsere die die erste Ausschreibungsplattform für Anwaltsleistungen in Deutschland?
Nein, denn es gibt bereits

- YourXpert.de
- Advocado.de
- Frag-einen-Anwalt.de
- Jurato.de
- Advo-Assist.de
- Einfach-vertreten.de

Frage 14: Wodurch unterscheidet sich unsere Strategie von der der anderen Ausschreibungsplattformen?
Durch das Primärziel, dem Rechtssuchenden die Anwaltsleistung zum tiefstmöglichen Preis zu verschaffen.

Frage 15: Warum ist unsere die erste „offene“ Ausschreibungsplattform?
Weil es im Gegensatz zu den Konkurrenzplattformen keiner Registrierung bedarf.

Der Vorteil: Bei den Konkurrenten können nur die jeweils registrierten Anwälte - ein kleiner Teil der Gesamtanwaltschaft - die Ausschreibungen einsehen.

Bei uns kann die Gesamtanwaltschaft von 160 000 Advokaten ohne jede Zugangsbeschränkung die Ausschreibungen einsehen und sich bewerben.

Frage 16: Warum Ist unsere Ausschreibungsplattform völlig kostenlos ?
Im Gegensatz zu den Konkurrenzplattformen, die von Anfang an verdienen wollen.

So nimmt z. B. Advocado.de eine Einrichtungsgebühr von 99 Euro sowie 30 % Provision. YourXpert.de nimmt sogar 40 %. Provision.

Unser Ansatz ist anders.

Wir fragen nicht "Wie kann ich als Plattformbetreiber am meisten verdienen?", sondern "Was ist das Beste für die Kunden?"

Und das Beste für die Kunden - Rechtssuchende und Anwälte - ist, wenn die Plattform so schnell wie möglich so viele Teilnehmer wie möglich bekommt.

Deshalb habe ich jedes Zugangshemmnis wie eine abschreckend hohe Vermittlungsprovision vermieden und gewähre "freien Eintritt".

Frage 17: Was ist bei Plattformen der sogenannte „Netzwerkeffekt“?
Bei Plattformen handelt es sich um „Systeme mit positiver Rückkopplung“. Mit jedem neuen Akteur auf der Plattform – Kunde oder Anbieter – steigt der Nutzen für alle Teilnehmer.

Je größer ein Netzwerk, desto attraktiver ist es für neue Nutzer und desto größer wird es: The winner takes its all!

Frage 18: Was versteht man unter dem „Wettlauf zur kritischen Masse“?
Für jede Plattform stellt sich das Problem, dass man zunächst eine kritische Masse an Nutzern benötigt, damit der Netzwerkeffekt zum Tragen kommt.

Denn wer würde bei Facebook einsteigen, wenn es noch keine anderen Teilnehmer hätte? Welcher Anbieter würde bei Ebay mitmachen, wenn es noch niemanden gäbe, der für die Waren bieten würde.

Frage 19: Wie können wir Marktführer bei Ausschreibungsplattformen werden?
Auf dem Papier mögen wir umfassender, offener, einfacher, bequemer, schneller und preiswerter sein als die Konkurrenz.

Aber nicht die beste Plattform setzt sich durch, sondern die, die am schnellsten die die kritische Masse an Nutzern erreicht.

Und so gibt es in bestimmten Bereichen eben auch nur ein bis drei Platzhirsche, die das Geschäft bestimmen. Ebay ist einer dieser "kritische Masse"-Sieger, der sich im Wettbewerb um Auktionsmarktplätze durchgesetzt hat.

Für eine Marktführerschaft müsste unsere Auktionsplattform das E bay der Ausschreibungsplattformen für Anwaltsleistungen werden.

Aber wir wissen, dass es oft nicht der „Beste“ oder „Markterste“ ist, der die Früchte einfährt, sondern geschickte Imitatoren, die mehr Geld, Macht und Marketingmittel haben.

Frage 20: Welche gesellschaftlichen Folgen hat unsere Plattform?
Kritiker sagen, die Digitalisierung der Arbeitswelt hätte auf jeden Fall eins zur Folge: Die Entwertung menschlicher Arbeit.

Die Entwertung menschlicher Arbeit ist kein neues Phänomen, sie war schon das Thema der Ludditen – die Maschinenstürmer des 19. Jahrhunderts, die die aufkommenden Fabriken und Maschinen zerstörten, weil sie dadurch ihre Arbeit bedroht sahen.

Immer bessere Computeralgorithmen treten in den Wettstreit mit dem menschlichen Geist – die weltweite digitale Vernetzung erhöht den Druck selbst auf hoch qualifizierte Dienstleister, weil diese zunehmend mit Billigkonkurrenz aus allen Teilen des Landes oder sogar der Welt konkurrieren müssen.

Wenn gesellschaftliche Stellung und Einkommen von Geistesarbeitern bedroht sind, trifft es nicht mehr nur die weitgehend in politische Agonie verfallene ehemalige Arbeiterklasse Europas – dann trifft die digitale Revolution ins bürgerliche Herz der Gesellschaft.

Bezogen auf Ausschreibungsplattformen bedeutet dies:

Für die Gesamtgesellschaft würde UltraTiefpreis-Rechtsberatung mehr Wohltätigkeit, mehr Gerechtigkeit und bessere Erschwinglichkeit bedeuten.

Angst aber macht das einzelne Schicksal: Was wird aus dem Anwalt, wenn die Preise für seine Leistung durch Hyperwettbewerb ins Bodenlose fallen?

Frage 21: Ist unsere Plattform unmoralisch gegenüber der Anwaltschaft als Ganzes?
Nein.

Es ist heute weder berufsrechtlich verboten noch betriebswirtschaftlich ein Problem, Ultra-Tiefpreise wie z. B. Stundensätze von 9, 12 oder 18 Euro anzubieten.

Um zu verhindern, dass die "Preis-Bombe" gezündet wird, holen die Etablierten als letztes Mittel die moralische Keule heraus.

Appell 1
Sie appellieren an die Solidarität der Anwälte mit ihrem Berufsstand.

Aber sie lügen.

Es gibt keine Solidarität in der Anwaltschaft. Es gibt nur eine Zweiklassen-Gesellschaft, von der die kleine Klasse der Etablierten immer reicher und die große Klasse der Nicht-Etablierten immer ärmer wird.

Appell 2
Sie appellieren, nicht die Preise kaputtzumachen. Denn Preisverfall, Dumpingpreise und ruinöse Preiskriege würden zu Profitverlusten bei allen Anwälten führen und der gesamten Anwaltschaft schaden.

Aber sie lügen.

UltraTiefpreise schaden nur den Etablierten.

Denn nur sie haben bisher von UltraTiefpreisen für Anwaltsleistungen profitiert.

Und zwar von solchen, die sie intern als Sklavenlöhne an ihre Mitarbeiter-Anwälte gezahlt haben.

Nur Etablierte, die bisher nach außen hohe Preise verlangt haben, machen Verlust, wenn UltraTiefpreise nun auch direkt den Mandanten angeboten werden.

Für Nicht-Etablierte, die bisher gar nichts verdient haben, sind erzielte UltraTiefpreise immer noch ein guter Gewinn.

Frage 22: Ist unsere Plattform unmoralisch gegenüber den anbietenden Anwälten, weil deren Preise fallen und damit auch der Verdienst?

Nein.

Denn Anwälte sind keine abhängigen Arbeitnehmer, sondern unabhängige Unternehmer.

Für selbständige Anwälte gibt es weder einen gesetzlichen Mindestlohn noch sonst eine Vorschrift, die ihnen einen Mindestgewinn garantiert.
Und erst recht keinen luxuriösen Lebensstandard.

Wie tief Anwälte ihren Preis ansetzen, obliegt allein ihrer unternehmerischen Entscheidung und ihrer persönlichen Kostenquote.

 

 

 

 

 

 

 

 

 


* In außergerichtlichen Angelegenheiten gilt der Preis mit dem Vorbehalt, dass er in einem angemessenen Verhältnis zu Leistung, Verantwortung und Haftungsrisiko des Rechtsanwalts steht (§ 4 I 2 RVG). In gerichtlichen Angelegenheiten mit dem Vorbehalt, dass die gesetzliche Gebühr nicht höher ist (§ 4 I 1 RVG)